Ein Ordnungsversuch…

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Hallo, ich bin Nata.

 
Ein ganz normales kindisches Ding im Alter von 17 Jahren.

 
Ich versuche jetzt, meine Gedanken zu ordnen,

 
was vielleicht klappt, vielleicht auch nicht.

 
Meine Welt dreht sich zu schnell für mich,

 
oder aber zu langsam.

 
Das passende Tempo für mich scheint sie nicht zu finden,

 
oder aber nicht finden zu wollen.

 
Mein Tag beginnt damit, 20 Minuten vor 6 Uhr aufzustehen.

 
Kein Wunder, dass ich ständig müde bin.

 
Kein Wunder, dass ich so reizbar bin.

 
Kein Wunder, dass ich so verletzlich bin.

 
Sollte man denken.

 
Ich weiß, so war ich vor 2 Jahren nicht.

 
Ich weiß, auch vor 5 oder 7 Jahren war ich nicht so.

 
Ich weiß nicht, ob ich damals schon ständig so müde war.

 
Wenn ich in der Schule bin,

 
umgeben von meinen gestörten Freunden,

 
scheint das zu verschwinden,

 
was mich jede Nacht wach hält.

 
Der Gedanke daran,

 
dass ich nur eines will,

 
nämlich in diesen Armen liegen,

 
die mich stark umfangen und halten,

 
verschwindet auf Weiteres.

 
Das Gefühl,

 
das mich ständig begleitet, bleibt.

 
Aber es schwächt ab.

 
Das Gefühl, das sich in drei Worte fassen lässt.

 
„Ich vermisse dich“

 
Das Gefühl, das sich aus drei Worten ableiten lässt.

 
„Ich liebe dich“

 
Eine Liebe, die mich jetzt schon lange begleitet.

 
Eine Liebe, die jeden Tag stärker wird.

 
Ich komme von der Schule nach Hause und lerne.

 
Ich lerne.

 
Ich habe keine Zeit für meine Familie,

 
denn ich versuche,

 
sinnlose Dinge in meinen Kopf hinein zu hämmern.

 
Ich sollte mir theoretisch die Zeit nehmen.

 
Das habe ich heute gemerkt.

 
Ich habe das Lächeln in den Augen meiner Mutter gesehen,

 
als ich mich zu ihr setzte.

 
Wir haben geredet,

 
man sollte es für normal halten,

 
dass man mit seiner Mutter längere Zeit am Stück redet.

 
Aber nicht in letzter Zeit.

 
Das soll sich jetzt wieder ändern.

 
Auch will ich versuchen,

 
ihr mehr Hilfe anzubieten.

 
Ich war in letzter Zeit nicht gerade die Freundlichkeit in Person.

 
Was oder wer hat denn nun die Prioritäten in meinem Leben?

 
Eine Frage, die jetzt beantwortet ist.

 
Freund, Freunde, Familie.

 
Schule steht erst an vierter Stelle.

 
Ich will versuchen,

 
das in nächster Zeit zu berücksichtigen,

 
denn bisher kam Schule an zweiter,

 
welche sie eindeutig nicht zu haben hat.

 
Diese Menschen waren da,

 
als es mir schlecht ging.

 
Diese Menschen standen mir zur Seite,

 
als ich nicht mehr weiter wusste.

 
Diese Menschen verdienen weit mehr,

 
als ich ihnen in letzter Zeit gegeben hab.

 
Meine Freunde, meine Familie.

 
Danke.

 
Danke vor allem für die Zeit,

 
in der ich täglich fiel und immer wieder eine Hand mir hochhalf.

 
Ihr seid mir sehr, sehr wichtig. 

 
Mein Schatz.

 
Danke.

 
Danke für alles,

 
was du mir jeden Tag auf’s Neue schenkst,

 
so dass man es für selbstverständlich halten könnte.

 
Ich kann unausstehlich sein.

 
Ich kann stur und zickig sein.

 
Ich kann agressiv und kurzsichtig sein.

 
Und ich weiß, ich kann verletzend sein.

 
Es tut mir Leid, und darum Danke.

 
Darum Danke,

 
denn du bist trotzdem noch bei mir.

 
Ich liebe dich.

~ von Erdbeere - Januar 9, 2008.

4 Antworten to “Ein Ordnungsversuch…”

  1. oha.. boa is des schön..! =)

  2. WOW!Das ist einfach nur toll=) Wunderschön!!Ganz dickes Lob an die Schreiberin!

  3. Ja so ist das,du schreibst mir aus meiner Seele..Danke.

  4. Also bei mir stand Schule noch nie an erster Stelle!!!
    Für mich war die Liebe zu meinen Freunden immer am wichtigsten, weil man meiner Meinung nach ohne Freunde nicht leben kann.
    Die geben einem so viel und ich danke ihnen wirklich dafür!!

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