Danke, Mama

dream.jpg

Vielleicht sind es nur 2 Menschen, die es wirklich verstehen würden, ohne verletzt zu sein. Einer davon ist meine Mutter. Sie hat verstanden, sie hat versucht zu helfen. Sie sagte mir, dass ich versuchen muss, dagegen anzukämpfen, weil ich die Last nicht ein Leben lang tragen könnte. Sie verwendete dieselben Wörter wie damals, als ich dachte, alles wär vorbei. Als ich dachte, es wäre am besten abends einzuschlafen und morgends nicht mehr aufzuwachen. Sie sagte, ich hätte mich verändert in letzter Zeit und dass es so nicht weitergeht. Ich weiß, dass sie Recht hat. In beiden Dingen. Sie sagte, ich soll kochen, wenn ich will. Soll ich nachmittags in die Küche stehen und kochen? Wenn es dir hilft, hat sie gesagt. Ablenkung, das sei, was ich in diesen Momenten brauche. Sie hat Recht, ich weiß es. Ablenkung war es auch damals, die geholfen hat. Ja, sie hat sogar dazu beigetragen, dass sich das Verhältnis innerhalb der Familie um einiges verbessert hat. Meine Mutter hat mir zugehört… und sie hat verstanden. Sie hat mir einfach zugehört und danach gesagt, was sie darüber denkt. Sie hat versucht mir zu helfen, so wie sie es mein Leben lang getan hat. Sie weiß, dass ich es schaffen kann. Und sie hat Recht. Es wäre ein Witz, das hier nicht hinzubekommen. Sie sagte, ich hätte schon schwierigere Situationen gemeistert. Sie hat sofort verstanden, dass Angst das ist, was dazu geführt hat, dass ich mich in letzter Zeit so seltsam verhalte. Sie hat es auch damals verstanden. Damals dachte sie anders über alles, aber sie hat verstanden und versucht mir zu helfen, obwohl sie absolut dagegen war. Sie sagte, dass mein Verhalten der ganzen Familie nicht gut tut, auch das wusste ich, ich wusste nur nicht, wie ich es ändern soll. Ich dachte immer, wenn ich darüber nachdenke, wird es vielleicht mit der Zeit besser. Meine Mutter sagte, nachdenken ist in dem Fall das Schlimmste was man machen kann. Schon wieder derselbe Satz, den sie damals sagte. Schon wieder der Satz, bei dem sich bewiesen hat, dass sie Recht hat. Sie hat sich einfach hingesetzt und mir zugehört, dabei hat sie mehr als genügend zu tun. Vielleicht sind hin und wieder andere Dinge der Grund für Tränen, aber in diesen Momenten ist es einfach nur die Dankbarkeit gegenüber meiner Mutter. Ich weiß, dass es nicht immer einfach ist, für sie, aber hin und wieder auch für mich, auf Dingen basierend, die meine Mutter sagt. Aber immer, egal was war, konnte ich mich darauf verlassen, dass sie für mich da ist, wenn ich sie brauche. Darum Danke, Mama.

~ von Erdbeere - August 15, 2007.

5 Antworten to “Danke, Mama”

  1. Als guter Gast lässt man ein Geschenk da. Also, falls du es irgendwannmal brauchen kannst:

    Eine Schwimmweste
    Weil emotionale Tiefe ein gefährliches Gewässer ist und sie dich über Wasser hält, egal, wie hoch die Wellen schlagen. Außerdem kann man sich damit mal einen Moment lang treiben lassen und mit strampeln aufhören, ohne gleich unterzugehen.

    Freut mich, dich gelesen zu haben…

  2. hey süße wovon brauchst du denn Ablenkung- *mir Sorgen mach*

  3. In den Momenten, wo mich die Angst auffrisst.. einfach damit sie weg geht als wär sie nie da gewesen^^ musst dir keine Sorgen machen *kuss*

  4. hey nata;) wovor hast du denn so große angst?alles ok bei dir?wenn du jmd.zum reden brauchst bin ich da!! ahb dich lieb und freu mich auf die franzstunden zusammen;)

  5. danke =) Inzwischen isses besser geworden *g* des is toll =) aber trotzdem nochmal danke, ich weiß des echt zu schätzen =)
    Und Franz wird toll xD *marstaller mir leid tut*
    hab dich auch lieb :-*

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: