Das Gefühl, mit sich und der Welt zufrieden zu sein

 Heute morgen bin ich um 07.45 Uhr aufgewacht. Die Nacht hab ich traumlos verbracht, zumindest konnte ich mich an keinen Traum erinnern. Ich bin irgendwann wieder eingeschlafen, allerdings nicht so traumlos wie davor. Ich bin kurz vor 12.00 Uhr wieder aufgewacht, nicht wissend, war das Realität… oder einfach nur ein Traum? Natürlich nur ein Traum, in der Realität wäre es nie passiert.  Was im Traum doch alles möglich ist. Personen zeigen Mut, von denen man weiß, dass sie schrecklich feige sind. Menschen von denen man weiß, dass sie schleimig und oberflächlich sind mutieren zu supernett und Leute, von denen man denkt sie wären mehr als nur introvertiert zeigen auf einmal eine extrovertierte Seite und man fragt sich noch im Traum, warum man bisher nichts davon gemerkt hat. Man sieht Menschen, die man im wahren Leben nie wieder sieht. Was wären wir ohne Träume, ohne Illusionen? Nichts? Ob ich noch Illusionen habe, das weiß ich nicht. Ich sag immer, ich sei desillusioniert, aber ob ich mir in dem Fall nur etwas vormache kann ich mir nicht beantworten. Aber Träume hab ich, wie jeder normale Mensch.

Im Grunde genommen war dieser Traum schön, spannend. Ich weiß nicht warum ich unter anderem von Diamantenschmuggel geträumt hab und diese Diamanten plötzlich zwischen meinen Fingern lagen. Ich weiß auch nicht, warum auf einmal zwei absolut unrasierte wiederliche Männer hinter mir her waren und alles getan haben um diese Diamanten in ihren Besitz zu bekommen. Noch weniger weiß ich, warum ich von Menschen so träume, wie sie überhaupt nicht sind. Ich weiß nur, dass was das betrifft die Vergangenheit meine Träume prägt, nicht jede Nacht, aber doch sehr oft. Vielleicht weil dieser Charakter der Person zu anderen Dingen geführt hätte als zu denen, die dann wirklich passiert sind.

Dieser Traum war so gesehen wirklich lustig, die Handlung jedoch sinnlos. Nach einigen Überlegungen und mehr oder weniger deprimierenden Feststellungen bin ich dann in’s Bad gegangen, hab mich umgezogen und den Rolladen hochgezogen.

Beeindruckend, was für eine Wirkung der Sonnenschein auf meine Stimmung hatte. Aus dem schwarzen Loch geradezu in ein jauchzend rosarotes Hoch. Ich spielte sogar kurze Zeit mit dem Gedanken, meinen Bruder nach einer seiner tollen CD’s zu fragen, einfach um darüber zu lachen. Ich entschied mich dagegen, vermutlich wäre das doch zu viel gewesen.

Nach dem Mittagessen hatte ich ständige Lachanfälle, die ich mir bis jetzt nicht richtig erklären kann. Aber ich war zufrieden mit allem und jedem, bin durch die Wohnung gehüpft und hab gesungen… wozu ich kein Talent habe, was ich zugeben muss. Nicht einmal mehr mein Bruder mit seinen… ich will es nicht genauer definieren… konnte zu einer Stimmungsschwankung beitragen, was meiner Meinung nach seine Absicht war.

Aber genug dazu…

Sind sie nicht seltsam, unsere Glückshormone? 

 

~ von Erdbeere - April 1, 2007.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: