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	<title>Kommentare zu: Pro Ana &#8211; Ein Leben auf der Waage</title>
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	<description>Dinge, die mir am Herzen liegen aber theoretisch niemanden etwas angehen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 Dec 2009 13:13:36 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Natalie</title>
		<link>http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1232</link>
		<dc:creator>Natalie</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 21:36:55 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn man da einmal drinne ist kommt man da eh niemals mehr raus..
vllt schon auf ne gewisse art..
aber das gefühl sich schuldig zu fühlen nach dem essen hört nie mehr auf..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man da einmal drinne ist kommt man da eh niemals mehr raus..<br />
vllt schon auf ne gewisse art..<br />
aber das gefühl sich schuldig zu fühlen nach dem essen hört nie mehr auf..</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Cheshire</title>
		<link>http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1227</link>
		<dc:creator>Cheshire</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 14:30:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Jess-Ann

Wow, da hab’ ich jetzt aber ’nen empfindlichen Punkt getroffen.
Erstmal: Ich hab im Nachhinein geschrieben, dass es sehr allgemein klingt, aber dass meine Beschreibung doch eher meinen subjektiven Eindruck widerspiegelt. Das Gleiche gilt für den nachfolgenden Text. Ich bitte dich meine Aussagen, die du als Absurdität abstempelst, doch wenigstens im Vorfeld aufmerksam zu lesen.
Weiter bin ich der Meinung dass man, wenn man Pro-Ana ist - und darum geht es ja in diesem Forum – die Kontrolle verloren hat. Ja, du hast Recht, Ana ist (auch) ein Leitfaden, aber indem man sich in seinem Handel an jemand anderem – in diesem Falle an den Gesetzen von Ana – orientiert gibt man die Kontrolle ab. Indem man sich selbst bestraft, wenn man die von der Krankheit gesetzten Regeln bricht, unterwirft man sich der Krankheit selbst. Natürlich hat man sich diese Regeln einst selbst aufgestellt oder aber benutzt (sehr, sehr selten) die Gebote, die weiter oben auf der Seite zu finden sind, doch sie bleiben bestehen. Man gibt die Kontrolle ab und führt ein Leben nach streng aufgestellten Regeln, die irgendwann zur Selbstverständlichkeit werden.
Meiner Meinung nach spielst du die Abhängigkeit, die die Essgestörten zu Ana haben extrem runter. Ana ist ein Fixpunkt, der alle Essgestörten miteinander verbindet und einem deswegen das Gefühl gibt mit seiner Abnormität nicht alleine zu sein. Sich davon loszusagen, anders formuliert, aus dieser Gemeinschaft auszutreten und von heute auf morgen zu sagen „okay, ich bin jetzt eben keine Ana mehr“ ist nicht so leicht, wie du vielleicht glauben magst. Und hierbei geht es jetzt nicht einmal um das wieder Angewöhnen eines normalen und geregelten Essverhaltens, sondern einzig um die Aussage an sich, um die psychische Seite.
Und sicherlich rauschen nicht alle an dem Punkt B vorbei. Es ist ein mögliches Ende, dass die Krankheit nehmen kann. Aber da dieses Forum aufklären und abschrecken soll, erscheint es mir sinnvoller zu schreiben „pass auf das kann tödlich enden“, als zu sagen „hmm joa, geht vielleicht gut“. 
Dir scheint nicht klar zu sein, wie narrisch das menschliche Wesen nach Erfolg heischt. Erfolg symbolisiert durch Gewichtsabnahme. Dünner werden, Gewicht verlieren gibt einem zum Anfang der Krankheit ein unwahrscheinlich gutes Gefühl. Ein Gefühl von Erfolg, Disziplin und Macht über sich selbst. 
Und im Laufe der Krankheit geht’s gar nicht mehr um das Ziel, das man sich einst gesetzt hat, sondern nur darum dieses Gefühl immer und immer wieder zu erleben. Was interessiert es mich noch, dass ich bei der und der Kilozahl Schluss machen wollte? Wenn das einst gesteckte Ziel zum Hemmnis für das Hochgefühl wird, wird das Ziel ganz schnell über Jordan geschickt und vergessen.
Später ist es dann so, dass man gar nicht mehr in den Genuss dieses Gefühls kommt und auf der Suche danach immer und immer weiter abnimmt. Und genau an dem Punkt bemerkt man den Kontrollverlust, den du nicht wahrhaben willst, erst so richtig. 
Warum heißt es Sucht oder Störung? Weil man sich selbst beherrschen kann und nicht, wie ’nen Junkie, dem nächsten Kick hinterher jagt? Das ich nicht lache. 

Aber bevor ich mich hier in die aufwendigsten Erklärungen stürze, wollte ich noch loswerden, dass sich mir langsam das Gefühl aufdrängt, dass du die Krankheit auf Teufel komm’ raus runterspielen willst. Was mich stutzig macht, weil du in einem früheren Beitrag geschrieben hast, dass du ’nen Praktikumsplatz in einer ES-Klinik suchst und hier im Forum auch schon die Therapeutin hast raushängen lassen. Demnach hab’ ich gedacht, dass du vor der Krankheit bewahren willst, statt ihre Konsequenzen als durchaus aushaltbar darzustellen.
Wenn ich deinen Kommentar also einmal umformulieren dürfte, ist Magersucht bzw. Ana ein Leitfaden von dem man jederzeit wieder loskommt, bei dem man nicht alleine ist und mit dem man sein selbst gesetztes Perfektionsziel wahrscheinlich erreicht.
Wow, klingt wie der Werbetext für die neue Glamour-Diät.

Aber nun weiter mit deinen Kritikpunkten an meinem Eintrag.
Hmm... warum wir oder eher ich denke, dass ich alleine bin? Vielleicht hast du dir die Einträge hier in dem Forum ja mal durchgelesen und gemerkt, dass magersüchtig sein nicht unbedingt auf das größte Verständnis stößt. Warum sollte ich mir so eine große Zielscheibe auf die Brust setzen und es allerorts rumposaunen? Oder hast du schon mal wen gesehen, der sich auf den Marktplatz stellt und schreit „Ich zieh’ mir jedem Abend die Birne zu!“?
Und wenn es um die nähere Umgebung geht… Da kommt wieder die Sucht zum tragen. Ich würde mich sicherlich an andere wenden, wenn ich bereit wäre die Krankheit aufzugeben, aber das bin ich nicht, davor fürchte ich mich. Also käme ich auch nie auf die Idee es jemanden aus meinem näheren Umfeld zu sagen, weil die mich ja (natürlich mit gutem Recht und aus Liebe) zwingen würden die Krankheit aufzugeben.
Demnach bleibt kaum jemand bis gar keiner, mit dem man im Reallife reden kann. Im Internet habe ich natürlich Menschen, ebenfalls essgestörte Bekanntschaften, mit denen ich mich austauschen und mit denen ich über alles bezüglich der ES reden kann. Wir pushen einander nicht mit weiterem Abnehmen, sondern hören wertfrei zu und helfen einander bei Problemen, die nicht Essgestörte womöglich gar nicht verstehen können. Mit jemanden ein solches Gespräch zu führen, Jemanden, der die Krankheit nicht hat oder hatte oder sich aufgrund ähnlicher Umstände da hineinversetzen kann, stelle ich mir unmöglich vor. Wie soll ich mit jemanden reden, der keinen Ahnung hat, wie mein Kopf tickt und mein Tun und meine Einstellung von vorne herein ablehnt?
Also zusammenfassend: Vielleicht denkt man nicht dass man alleine ist, sondern schafft sich auch von selbst eine gewisse Einsamkeit.

Ich denke, den Punkt mit der Perfektion und dem Ziel habe ich schon etwas weiter oben hinreichend erklärt. Dass man sich das Ziel selber setzt, heißt nicht, dass man sich auch wirklich dran hält. Heißt doch so schön: Ziele sind da um übertroffen zu werden. 
Und die eigene Vorstellung von Perfektion ändert sich auch mit jedem Tag. In dem Sinne finde ich deine ständige Argumentation, dass es Magersüchtigen nur um die eigene Perfektion geht mehr als nur dürftig. Schließlich kommt es auf das Ausmaß und die individuelle Definition dieser Perfektion an. Der Begriff an sich ist viel zu allgemein.

Und ich weiß, dass ich mit dieser Frage ein absolutes Foul begehe, aber mich interessiert wirklich, ob du nun selbst Essgestört warst oder bist, oder ob du nur im Sinne einer Therapeutin Interesse an diesem Thema hegst. Allgemein, was dich zu dem Thema Pro-Ana geführt hat.
Einerseits schreibst du, wie eine Ana im Frühstadium und dann wieder wie ein totales Naivchen. Ich werde aus deinen Beiträgen einfach nicht Schlau und kann dich nicht im Geringsten einschätzen. Allerdings, sollten wir hier weiter diskutieren, fände ich das sehr wichtig, um deine Argumentation und deine Kritik besser zu verstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jess-Ann</p>
<p>Wow, da hab’ ich jetzt aber ’nen empfindlichen Punkt getroffen.<br />
Erstmal: Ich hab im Nachhinein geschrieben, dass es sehr allgemein klingt, aber dass meine Beschreibung doch eher meinen subjektiven Eindruck widerspiegelt. Das Gleiche gilt für den nachfolgenden Text. Ich bitte dich meine Aussagen, die du als Absurdität abstempelst, doch wenigstens im Vorfeld aufmerksam zu lesen.<br />
Weiter bin ich der Meinung dass man, wenn man Pro-Ana ist &#8211; und darum geht es ja in diesem Forum – die Kontrolle verloren hat. Ja, du hast Recht, Ana ist (auch) ein Leitfaden, aber indem man sich in seinem Handel an jemand anderem – in diesem Falle an den Gesetzen von Ana – orientiert gibt man die Kontrolle ab. Indem man sich selbst bestraft, wenn man die von der Krankheit gesetzten Regeln bricht, unterwirft man sich der Krankheit selbst. Natürlich hat man sich diese Regeln einst selbst aufgestellt oder aber benutzt (sehr, sehr selten) die Gebote, die weiter oben auf der Seite zu finden sind, doch sie bleiben bestehen. Man gibt die Kontrolle ab und führt ein Leben nach streng aufgestellten Regeln, die irgendwann zur Selbstverständlichkeit werden.<br />
Meiner Meinung nach spielst du die Abhängigkeit, die die Essgestörten zu Ana haben extrem runter. Ana ist ein Fixpunkt, der alle Essgestörten miteinander verbindet und einem deswegen das Gefühl gibt mit seiner Abnormität nicht alleine zu sein. Sich davon loszusagen, anders formuliert, aus dieser Gemeinschaft auszutreten und von heute auf morgen zu sagen „okay, ich bin jetzt eben keine Ana mehr“ ist nicht so leicht, wie du vielleicht glauben magst. Und hierbei geht es jetzt nicht einmal um das wieder Angewöhnen eines normalen und geregelten Essverhaltens, sondern einzig um die Aussage an sich, um die psychische Seite.<br />
Und sicherlich rauschen nicht alle an dem Punkt B vorbei. Es ist ein mögliches Ende, dass die Krankheit nehmen kann. Aber da dieses Forum aufklären und abschrecken soll, erscheint es mir sinnvoller zu schreiben „pass auf das kann tödlich enden“, als zu sagen „hmm joa, geht vielleicht gut“.<br />
Dir scheint nicht klar zu sein, wie narrisch das menschliche Wesen nach Erfolg heischt. Erfolg symbolisiert durch Gewichtsabnahme. Dünner werden, Gewicht verlieren gibt einem zum Anfang der Krankheit ein unwahrscheinlich gutes Gefühl. Ein Gefühl von Erfolg, Disziplin und Macht über sich selbst.<br />
Und im Laufe der Krankheit geht’s gar nicht mehr um das Ziel, das man sich einst gesetzt hat, sondern nur darum dieses Gefühl immer und immer wieder zu erleben. Was interessiert es mich noch, dass ich bei der und der Kilozahl Schluss machen wollte? Wenn das einst gesteckte Ziel zum Hemmnis für das Hochgefühl wird, wird das Ziel ganz schnell über Jordan geschickt und vergessen.<br />
Später ist es dann so, dass man gar nicht mehr in den Genuss dieses Gefühls kommt und auf der Suche danach immer und immer weiter abnimmt. Und genau an dem Punkt bemerkt man den Kontrollverlust, den du nicht wahrhaben willst, erst so richtig.<br />
Warum heißt es Sucht oder Störung? Weil man sich selbst beherrschen kann und nicht, wie ’nen Junkie, dem nächsten Kick hinterher jagt? Das ich nicht lache. </p>
<p>Aber bevor ich mich hier in die aufwendigsten Erklärungen stürze, wollte ich noch loswerden, dass sich mir langsam das Gefühl aufdrängt, dass du die Krankheit auf Teufel komm’ raus runterspielen willst. Was mich stutzig macht, weil du in einem früheren Beitrag geschrieben hast, dass du ’nen Praktikumsplatz in einer ES-Klinik suchst und hier im Forum auch schon die Therapeutin hast raushängen lassen. Demnach hab’ ich gedacht, dass du vor der Krankheit bewahren willst, statt ihre Konsequenzen als durchaus aushaltbar darzustellen.<br />
Wenn ich deinen Kommentar also einmal umformulieren dürfte, ist Magersucht bzw. Ana ein Leitfaden von dem man jederzeit wieder loskommt, bei dem man nicht alleine ist und mit dem man sein selbst gesetztes Perfektionsziel wahrscheinlich erreicht.<br />
Wow, klingt wie der Werbetext für die neue Glamour-Diät.</p>
<p>Aber nun weiter mit deinen Kritikpunkten an meinem Eintrag.<br />
Hmm&#8230; warum wir oder eher ich denke, dass ich alleine bin? Vielleicht hast du dir die Einträge hier in dem Forum ja mal durchgelesen und gemerkt, dass magersüchtig sein nicht unbedingt auf das größte Verständnis stößt. Warum sollte ich mir so eine große Zielscheibe auf die Brust setzen und es allerorts rumposaunen? Oder hast du schon mal wen gesehen, der sich auf den Marktplatz stellt und schreit „Ich zieh’ mir jedem Abend die Birne zu!“?<br />
Und wenn es um die nähere Umgebung geht… Da kommt wieder die Sucht zum tragen. Ich würde mich sicherlich an andere wenden, wenn ich bereit wäre die Krankheit aufzugeben, aber das bin ich nicht, davor fürchte ich mich. Also käme ich auch nie auf die Idee es jemanden aus meinem näheren Umfeld zu sagen, weil die mich ja (natürlich mit gutem Recht und aus Liebe) zwingen würden die Krankheit aufzugeben.<br />
Demnach bleibt kaum jemand bis gar keiner, mit dem man im Reallife reden kann. Im Internet habe ich natürlich Menschen, ebenfalls essgestörte Bekanntschaften, mit denen ich mich austauschen und mit denen ich über alles bezüglich der ES reden kann. Wir pushen einander nicht mit weiterem Abnehmen, sondern hören wertfrei zu und helfen einander bei Problemen, die nicht Essgestörte womöglich gar nicht verstehen können. Mit jemanden ein solches Gespräch zu führen, Jemanden, der die Krankheit nicht hat oder hatte oder sich aufgrund ähnlicher Umstände da hineinversetzen kann, stelle ich mir unmöglich vor. Wie soll ich mit jemanden reden, der keinen Ahnung hat, wie mein Kopf tickt und mein Tun und meine Einstellung von vorne herein ablehnt?<br />
Also zusammenfassend: Vielleicht denkt man nicht dass man alleine ist, sondern schafft sich auch von selbst eine gewisse Einsamkeit.</p>
<p>Ich denke, den Punkt mit der Perfektion und dem Ziel habe ich schon etwas weiter oben hinreichend erklärt. Dass man sich das Ziel selber setzt, heißt nicht, dass man sich auch wirklich dran hält. Heißt doch so schön: Ziele sind da um übertroffen zu werden.<br />
Und die eigene Vorstellung von Perfektion ändert sich auch mit jedem Tag. In dem Sinne finde ich deine ständige Argumentation, dass es Magersüchtigen nur um die eigene Perfektion geht mehr als nur dürftig. Schließlich kommt es auf das Ausmaß und die individuelle Definition dieser Perfektion an. Der Begriff an sich ist viel zu allgemein.</p>
<p>Und ich weiß, dass ich mit dieser Frage ein absolutes Foul begehe, aber mich interessiert wirklich, ob du nun selbst Essgestört warst oder bist, oder ob du nur im Sinne einer Therapeutin Interesse an diesem Thema hegst. Allgemein, was dich zu dem Thema Pro-Ana geführt hat.<br />
Einerseits schreibst du, wie eine Ana im Frühstadium und dann wieder wie ein totales Naivchen. Ich werde aus deinen Beiträgen einfach nicht Schlau und kann dich nicht im Geringsten einschätzen. Allerdings, sollten wir hier weiter diskutieren, fände ich das sehr wichtig, um deine Argumentation und deine Kritik besser zu verstehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jess-Ann</title>
		<link>http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1226</link>
		<dc:creator>Jess-Ann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 22:24:25 +0000</pubDate>
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		<description>@Cheshire
Man kann es kontrollieren so lang man sich von Ana nicht komplett einnehmen lässt. Ana ist eigentlich nur ein Leidfaden! Das ist doch absurd. Nicht alle rauschen über deinen sog. Punkt B hinaus!
Kannst du mir vielleich einmal verraten, weshalb alle denken das man allein ist?
Ist es doch aber nicht so, dass man sich das PERFEKTIONSZIEL selber setzt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Cheshire<br />
Man kann es kontrollieren so lang man sich von Ana nicht komplett einnehmen lässt. Ana ist eigentlich nur ein Leidfaden! Das ist doch absurd. Nicht alle rauschen über deinen sog. Punkt B hinaus!<br />
Kannst du mir vielleich einmal verraten, weshalb alle denken das man allein ist?<br />
Ist es doch aber nicht so, dass man sich das PERFEKTIONSZIEL selber setzt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jenni</title>
		<link>http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1222</link>
		<dc:creator>Jenni</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 20:44:22 +0000</pubDate>
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		<description>hallo...ich muss eine projektarbeit über magersucht machen ..naja was heißt ich muss ich möchte es gerne!..
wenn ihr gute infos für mich habt wäre es sehr nett mir sie per e-mail zu schicken.
man kann ja nie genug material haben ;)
ich sag jetzt schon mal danke schön
ls</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo&#8230;ich muss eine projektarbeit über magersucht machen ..naja was heißt ich muss ich möchte es gerne!..<br />
wenn ihr gute infos für mich habt wäre es sehr nett mir sie per e-mail zu schicken.<br />
man kann ja nie genug material haben <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
ich sag jetzt schon mal danke schön<br />
ls</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Cheshire</title>
		<link>http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1218</link>
		<dc:creator>Cheshire</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 18:34:11 +0000</pubDate>
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		<description>Huuu...ernstes Thema...
Viele gehen immer noch an die Sache ran, als wäre es Etwas, dass man selbst steuern kann, dass man unter Kontrolle hat. Ana ist das genaue Gegenteil.
Eine Autofahrt erscheint mir hier als ein passendes Beispiel. 
Keiner setzt sich in sein Auto, um später bei einem Unfall ums Leben zukommen. Es ist lediglich ein Hilfsmittel, um von A nach B zu kommen. 
Im Fall von Ana von &quot;dick&quot; zu &quot;dünn&quot;.
Man fährt also los, drückt ordentlich auf&#039;s Gas, weil man Punkt B schnellstmöglich erreichen möchte. Man weiß, wo die Blitzer stehen, passt sich für einen Augenblick der Geschwindigkeitsbegrenzung an und rast dann mit Vollgas weiter. Und wie man da so fährt, voll in seinem Element, Adrenalin aufgepusht von der Geschwindigkeit, bemerkt man nicht, dass man an der Ausfahrt von Punkt B schon vorbei gesaust ist. 
Die Stimme des Navigationsgeräts weist freundlich daraufhin, dass man umdrehen soll, doch die Anlage ist soweit aufgedreht, dass die Ohren nur noch die Musik wahrnehmen. Auch das Handy hört man nicht und kann so nicht auf Instruktionen von Familie und Freunden hören, die sich Sorgen, weil man schon längst an Punkt B hätte ankommen sollen.
Als es dann dunkel wird und die Straßen immer leerer, bemerkt man selbst, dass man sich komplett verfahren hat. 
Das Handy hat kein Netz. Das Navigationsgerät findet kein GPS-Signal. 
Die Musik wird noch lauter gedreht, um zu verdrängen wie allein und aufgeschmissen man ist. Nach dem Weg zufragen, traut man sich zu so später Stunde auch nicht mehr.
Und weil man nicht Mitten auf der Straße stehen bleiben kann, fährt man weiter und weiter und versucht sich verzweifelt an den Weg zu erinnern, den man bis hierher genommen hat. 
Wo ist die Abzweigung zu Punkt B? 
Punkt A ist schon viel zu weit weg und bereits vergessen.
Man sucht und sucht, verzweifelt schließlich, wird sich seiner Ohnmacht bewusst.  
Als man den düsteren Wald durchquert spielt auch Punkt B keine Rolle mehr. Hauptsache weiterfahren, Hauptsache nicht anhalten. Irgendwann kommt man schon irgendwo an. 
Es wird abermals auf&#039;s Gas getreten, statt das Navigationsgerät oder Handy nochmals auszuprobieren. Die Musik wird noch lauter und schmerzt in den Ohren.
Ein letztes Erhöhen der Geschwindigkeit, ein Quietschen aus der Anlage und der Wagen gerät ins Schleudern. Unaufhaltsam, Ungebremst und man selbst sitzt darin, sieht was passiert, weiß um das Ergebnis und ist unfähig noch irgendetwas daran zu ändern.
Der totale Kontrollverlust.

Klar, man fing freiwillig an zuhungern, aber der Autofahrer setzte sich ja auch freiwillig in sein Auto.

Und hier wurde jetzt recht oft geschrieben, dass es dabei einzig um die Perfektion geht und dass man dafür alles tun würde. Das ist nicht wahr. Man beginnt den Weg mit dem Streben nach Perfektion, aber irgendwann erkennt man, dass der Weg überhaupt kein Ende hat und somit auch zu keiner Perfektion führt. Und weil man den Weg zurück nicht mehr sehen kann, geht man den Weg eben weiter, auch in dem Wissen, das er kein Ziel hat. An das ununterbrochene Laufen hat man sich ja mittlerweile gewöhnt. 
Da geht’s nicht mehr drum, ob andere einen für schön halten, sondern darum sich selbst nicht auch noch zu verlieren. Wenn man schon alle um sich herum abgeschreckt hat, muss man doch zumindest sich selbst treu bleiben und die kleine garstige Ana im Kopf, verlangt nun mal das Fasten.

Hmm...klingt jetzt alles sehr verallgemeinert, sind aber eher meine subjektiven Eindrücke. Ich will&#039;s nicht auf alle Anas beziehen und irgendwem damit auf den Schlips treten.
Ich selbst bin noch Mitten bei der Autofahrt. Knapp 5 Jahre jetzt. Setzte mich mit 16 ins Auto. Punkt B liegt in weiter Ferne.
Hatte &#039;ne Zeitlang geschafft ein bisschen die Bremse zu treten, stand kurz davor nach dem Rückweg zufragen, hab aber die Kurve schlussendlich nicht gekriegt.
Im Moment zuckt der Fuß wieder bedrohlich zum Gaspedal. 

An alle die Bekannte oder Freunde haben, die sie der Magersucht verdächtigen:
Ich kann wieder nur von mir sprechen, aber an mich wäre man mit den Broschüren und der ganzen Abschreck-Magersucht-Scheiße nicht rangekommen. Ich hätte mich eher noch bestätigt gefühlt und mir gesagt: &quot;Ja, da gibt’s ja noch Milliarden andere die das haben, also kann es so schlimm nicht sein.&quot;
Und weiter, wenn man in dem Ana-Kreis drinne ist, wird nichts so sehr abgelehnt, wie Kritik. Da wird abgeblockt. Gerade am Anfang. Ganz egal von wem es kommt. Alles wird wortlos hingenommen und die innere Überzeugung noch leidenschaftlicher verteidigt und gefestigt. 
Soll nicht heißen, dass ihr sie in der Sucht unterstützen sollt, auf gar keinen Fall, aber nehmt kleine Seitentüren. Kritik ist viel leichter zuschlucken, wenn sie metaphorisch ausgesprochen wird.
&quot;Magersucht ist vom Prinzip genau, wie Drogen nehmen. Die Abhängigen zerstören sich ihre Gesundheit, bis sie sich dann entschließen sich Hilfe holen.&quot;
Ein direkter Vergleich mit Magersucht, mit negativer Aussage über das Vergleichsobjekt, dass somit auch auf die Magersucht projiziert werden kann. (…Ich hör mich an, wie meine alte Deutschlehrerin, verzeiht…)
Das heilt natürlich niemanden, aber vielleicht schafft ihr es damit mit den Betroffenen zu reden. Das Thema muss mit Samthandschuhen angefasst werden. Sicherlich müssen sich die Personen ihrer Sucht erstmal Bewusst werden, wach gerüttelt werden. Aber ständig nur Ablehnung und Vorwürfe vorgesetzt zu bekommen, führt zwangsläufig dazu, dass man sich gänzlich von allem zurückzieht.
Auch die kleine Geschichte mit der Autofahrt, ist ein nettes Mittel. Das holt niemanden von der Krankheit weg. Aber vielleicht löst es die psychische Blockade und bringt die Betroffenen dazu über ihr Handeln nachzudenken.
Und ein anderer Tipp wäre, die Betroffen nicht direkt anzusprechen, also nicht face to face. Eher ICQ oder Vergleichbares. 
Zu unpersönlich? Zu Anonym? Darum geht’s. 
Vergewissert euch vorher im Zweifelsfall, ob derjenige allein ist. Briefe schreiben, E-Mail. Alles gute Methoden. So lasst ihr euren Gesprächspartnern Zeit zum Nachdenken und zum Antworten. Der Zwang gleichauf zu antworten ist weg. Bei einem direkten Gespräch, neigt man schnell durch Kurzschlussreaktion das Ganze einfach vehement zu bestreiten. Außerdem weiß man natürlich, dass die Krankheit scheiße ist und wird es nur ungern wem gestehen, der gerade vor einem steht und dessen Reaktion man in Sekundenbruchteilen sehen kann.
Für einen nicht Kranken in etwa so, als wolle er jemanden um ein Date bitten. Das ganze geht viel leichter, wenn man bei einer evtl. Abfuhr immer noch zu Hause am PC sitzt und demjenigen nicht in die Augen schauen muss.
Ich seh’s ja bei mir selbst, wie ich reagiere. Dank meiner schauspielerischen Leistung, würden euch alle meine Freunde, bestätigen, dass ich der absolute Pro-Ana-Gegner bin.

So jetzt hab’ ich mir hier ’nen übelsten Wolf geschrieben, aber hoffe, dass ich damit dem ein oder anderen helfen konnte.  Danke an all jene, die bis zum Ende durchgehalten haben :] 
Hört sich seltsam an, wenn ich das als Ana sage, aber wer noch Fragen hat oder Hilfe brauch’ kann sich gerne melden. Egal von welcher der beiden Seiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Huuu&#8230;ernstes Thema&#8230;<br />
Viele gehen immer noch an die Sache ran, als wäre es Etwas, dass man selbst steuern kann, dass man unter Kontrolle hat. Ana ist das genaue Gegenteil.<br />
Eine Autofahrt erscheint mir hier als ein passendes Beispiel.<br />
Keiner setzt sich in sein Auto, um später bei einem Unfall ums Leben zukommen. Es ist lediglich ein Hilfsmittel, um von A nach B zu kommen.<br />
Im Fall von Ana von &#8222;dick&#8220; zu &#8222;dünn&#8220;.<br />
Man fährt also los, drückt ordentlich auf&#8217;s Gas, weil man Punkt B schnellstmöglich erreichen möchte. Man weiß, wo die Blitzer stehen, passt sich für einen Augenblick der Geschwindigkeitsbegrenzung an und rast dann mit Vollgas weiter. Und wie man da so fährt, voll in seinem Element, Adrenalin aufgepusht von der Geschwindigkeit, bemerkt man nicht, dass man an der Ausfahrt von Punkt B schon vorbei gesaust ist.<br />
Die Stimme des Navigationsgeräts weist freundlich daraufhin, dass man umdrehen soll, doch die Anlage ist soweit aufgedreht, dass die Ohren nur noch die Musik wahrnehmen. Auch das Handy hört man nicht und kann so nicht auf Instruktionen von Familie und Freunden hören, die sich Sorgen, weil man schon längst an Punkt B hätte ankommen sollen.<br />
Als es dann dunkel wird und die Straßen immer leerer, bemerkt man selbst, dass man sich komplett verfahren hat.<br />
Das Handy hat kein Netz. Das Navigationsgerät findet kein GPS-Signal.<br />
Die Musik wird noch lauter gedreht, um zu verdrängen wie allein und aufgeschmissen man ist. Nach dem Weg zufragen, traut man sich zu so später Stunde auch nicht mehr.<br />
Und weil man nicht Mitten auf der Straße stehen bleiben kann, fährt man weiter und weiter und versucht sich verzweifelt an den Weg zu erinnern, den man bis hierher genommen hat.<br />
Wo ist die Abzweigung zu Punkt B?<br />
Punkt A ist schon viel zu weit weg und bereits vergessen.<br />
Man sucht und sucht, verzweifelt schließlich, wird sich seiner Ohnmacht bewusst.<br />
Als man den düsteren Wald durchquert spielt auch Punkt B keine Rolle mehr. Hauptsache weiterfahren, Hauptsache nicht anhalten. Irgendwann kommt man schon irgendwo an.<br />
Es wird abermals auf&#8217;s Gas getreten, statt das Navigationsgerät oder Handy nochmals auszuprobieren. Die Musik wird noch lauter und schmerzt in den Ohren.<br />
Ein letztes Erhöhen der Geschwindigkeit, ein Quietschen aus der Anlage und der Wagen gerät ins Schleudern. Unaufhaltsam, Ungebremst und man selbst sitzt darin, sieht was passiert, weiß um das Ergebnis und ist unfähig noch irgendetwas daran zu ändern.<br />
Der totale Kontrollverlust.</p>
<p>Klar, man fing freiwillig an zuhungern, aber der Autofahrer setzte sich ja auch freiwillig in sein Auto.</p>
<p>Und hier wurde jetzt recht oft geschrieben, dass es dabei einzig um die Perfektion geht und dass man dafür alles tun würde. Das ist nicht wahr. Man beginnt den Weg mit dem Streben nach Perfektion, aber irgendwann erkennt man, dass der Weg überhaupt kein Ende hat und somit auch zu keiner Perfektion führt. Und weil man den Weg zurück nicht mehr sehen kann, geht man den Weg eben weiter, auch in dem Wissen, das er kein Ziel hat. An das ununterbrochene Laufen hat man sich ja mittlerweile gewöhnt.<br />
Da geht’s nicht mehr drum, ob andere einen für schön halten, sondern darum sich selbst nicht auch noch zu verlieren. Wenn man schon alle um sich herum abgeschreckt hat, muss man doch zumindest sich selbst treu bleiben und die kleine garstige Ana im Kopf, verlangt nun mal das Fasten.</p>
<p>Hmm&#8230;klingt jetzt alles sehr verallgemeinert, sind aber eher meine subjektiven Eindrücke. Ich will&#8217;s nicht auf alle Anas beziehen und irgendwem damit auf den Schlips treten.<br />
Ich selbst bin noch Mitten bei der Autofahrt. Knapp 5 Jahre jetzt. Setzte mich mit 16 ins Auto. Punkt B liegt in weiter Ferne.<br />
Hatte &#8216;ne Zeitlang geschafft ein bisschen die Bremse zu treten, stand kurz davor nach dem Rückweg zufragen, hab aber die Kurve schlussendlich nicht gekriegt.<br />
Im Moment zuckt der Fuß wieder bedrohlich zum Gaspedal. </p>
<p>An alle die Bekannte oder Freunde haben, die sie der Magersucht verdächtigen:<br />
Ich kann wieder nur von mir sprechen, aber an mich wäre man mit den Broschüren und der ganzen Abschreck-Magersucht-Scheiße nicht rangekommen. Ich hätte mich eher noch bestätigt gefühlt und mir gesagt: &#8222;Ja, da gibt’s ja noch Milliarden andere die das haben, also kann es so schlimm nicht sein.&#8220;<br />
Und weiter, wenn man in dem Ana-Kreis drinne ist, wird nichts so sehr abgelehnt, wie Kritik. Da wird abgeblockt. Gerade am Anfang. Ganz egal von wem es kommt. Alles wird wortlos hingenommen und die innere Überzeugung noch leidenschaftlicher verteidigt und gefestigt.<br />
Soll nicht heißen, dass ihr sie in der Sucht unterstützen sollt, auf gar keinen Fall, aber nehmt kleine Seitentüren. Kritik ist viel leichter zuschlucken, wenn sie metaphorisch ausgesprochen wird.<br />
&#8222;Magersucht ist vom Prinzip genau, wie Drogen nehmen. Die Abhängigen zerstören sich ihre Gesundheit, bis sie sich dann entschließen sich Hilfe holen.&#8220;<br />
Ein direkter Vergleich mit Magersucht, mit negativer Aussage über das Vergleichsobjekt, dass somit auch auf die Magersucht projiziert werden kann. (…Ich hör mich an, wie meine alte Deutschlehrerin, verzeiht…)<br />
Das heilt natürlich niemanden, aber vielleicht schafft ihr es damit mit den Betroffenen zu reden. Das Thema muss mit Samthandschuhen angefasst werden. Sicherlich müssen sich die Personen ihrer Sucht erstmal Bewusst werden, wach gerüttelt werden. Aber ständig nur Ablehnung und Vorwürfe vorgesetzt zu bekommen, führt zwangsläufig dazu, dass man sich gänzlich von allem zurückzieht.<br />
Auch die kleine Geschichte mit der Autofahrt, ist ein nettes Mittel. Das holt niemanden von der Krankheit weg. Aber vielleicht löst es die psychische Blockade und bringt die Betroffenen dazu über ihr Handeln nachzudenken.<br />
Und ein anderer Tipp wäre, die Betroffen nicht direkt anzusprechen, also nicht face to face. Eher ICQ oder Vergleichbares.<br />
Zu unpersönlich? Zu Anonym? Darum geht’s.<br />
Vergewissert euch vorher im Zweifelsfall, ob derjenige allein ist. Briefe schreiben, E-Mail. Alles gute Methoden. So lasst ihr euren Gesprächspartnern Zeit zum Nachdenken und zum Antworten. Der Zwang gleichauf zu antworten ist weg. Bei einem direkten Gespräch, neigt man schnell durch Kurzschlussreaktion das Ganze einfach vehement zu bestreiten. Außerdem weiß man natürlich, dass die Krankheit scheiße ist und wird es nur ungern wem gestehen, der gerade vor einem steht und dessen Reaktion man in Sekundenbruchteilen sehen kann.<br />
Für einen nicht Kranken in etwa so, als wolle er jemanden um ein Date bitten. Das ganze geht viel leichter, wenn man bei einer evtl. Abfuhr immer noch zu Hause am PC sitzt und demjenigen nicht in die Augen schauen muss.<br />
Ich seh’s ja bei mir selbst, wie ich reagiere. Dank meiner schauspielerischen Leistung, würden euch alle meine Freunde, bestätigen, dass ich der absolute Pro-Ana-Gegner bin.</p>
<p>So jetzt hab’ ich mir hier ’nen übelsten Wolf geschrieben, aber hoffe, dass ich damit dem ein oder anderen helfen konnte.  Danke an all jene, die bis zum Ende durchgehalten haben :]<br />
Hört sich seltsam an, wenn ich das als Ana sage, aber wer noch Fragen hat oder Hilfe brauch’ kann sich gerne melden. Egal von welcher der beiden Seiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Becks</title>
		<link>http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1217</link>
		<dc:creator>Becks</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 15:02:27 +0000</pubDate>
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		<description>hey
also das ist die erste seite auf die ich gestoßen bin die mal nicht pro-ana ist.
Ich kann deine meinung nur unterstützen aber leider muss ich mich im moment sehr viel mit pro ana beschäftigen, da ich als Extended Essay [sowas wie mein ABI aufsatz] Für Bio Anorexia gewählt habe.
Es ist schrecklich wi &quot;schön und bunt&quot; die pro-ana seiten sind.
Am Anfang dachte ich echt, dass Pro-Ana sowas wie &quot;wir sind alle freunde und Ana ist ein Buch titel oder so&quot; ist, bis ich auch traum BMI 15 und größe 175, Gewicht, 49 gestosen bin ):
Danke 
xoxo B</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hey<br />
also das ist die erste seite auf die ich gestoßen bin die mal nicht pro-ana ist.<br />
Ich kann deine meinung nur unterstützen aber leider muss ich mich im moment sehr viel mit pro ana beschäftigen, da ich als Extended Essay [sowas wie mein ABI aufsatz] Für Bio Anorexia gewählt habe.<br />
Es ist schrecklich wi &#8222;schön und bunt&#8220; die pro-ana seiten sind.<br />
Am Anfang dachte ich echt, dass Pro-Ana sowas wie &#8222;wir sind alle freunde und Ana ist ein Buch titel oder so&#8220; ist, bis ich auch traum BMI 15 und größe 175, Gewicht, 49 gestosen bin ):<br />
Danke<br />
xoxo B</p>
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	<item>
		<title>Von: Jess-Ann</title>
		<link>http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1213</link>
		<dc:creator>Jess-Ann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 19:39:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Bucci
Das mag schon alles stimmen, was du da sagst, aber wie man ja weiß haben Ana-Kranke ein gestörtes Selbstbild! Wieso sollten Models Illusionen sein? Wenn ich Bilder sehe, von extrem dünnen Menschen finde ich es gar nicht schlimm, natürlich sind sie krank, aber...
Schon mal daran gedacht, dass sie es schön finden dünn zu sein?
LG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bucci<br />
Das mag schon alles stimmen, was du da sagst, aber wie man ja weiß haben Ana-Kranke ein gestörtes Selbstbild! Wieso sollten Models Illusionen sein? Wenn ich Bilder sehe, von extrem dünnen Menschen finde ich es gar nicht schlimm, natürlich sind sie krank, aber&#8230;<br />
Schon mal daran gedacht, dass sie es schön finden dünn zu sein?<br />
LG</p>
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		<title>Von: Becci</title>
		<link>http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1203</link>
		<dc:creator>Becci</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 20:15:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es echt schlimm, und unmenschlich sich selber so etwas &quot;anzutun&quot;. Die Models sind doch alle nur Illusionen, kaum noch einer denkt nicht täglich drüber nach ob er zu dick oda zu hässlich ist. Ich hatte, bzw. habe (manchmal) so eine Zeit wo ich mir selber denke iiihh ich bin zu fett doch wenn ich mir jetzt diese Bilder anschaue werde ich in Zukunft vil. doch öfters denken &quot;oh okay passt doch wie ich aussehe&quot; es ist toll wenn es Menschen gibt die anderen Hoffnung geben!!!
Jeder sollte mit sich so zu Frieden sein wie er ist ... nicht wie Models aussehen oder andere es sagen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es echt schlimm, und unmenschlich sich selber so etwas &#8222;anzutun&#8220;. Die Models sind doch alle nur Illusionen, kaum noch einer denkt nicht täglich drüber nach ob er zu dick oda zu hässlich ist. Ich hatte, bzw. habe (manchmal) so eine Zeit wo ich mir selber denke iiihh ich bin zu fett doch wenn ich mir jetzt diese Bilder anschaue werde ich in Zukunft vil. doch öfters denken &#8222;oh okay passt doch wie ich aussehe&#8220; es ist toll wenn es Menschen gibt die anderen Hoffnung geben!!!<br />
Jeder sollte mit sich so zu Frieden sein wie er ist &#8230; nicht wie Models aussehen oder andere es sagen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hanna</title>
		<link>http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1197</link>
		<dc:creator>hanna</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 16:13:51 +0000</pubDate>
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		<description>facharbeit?Was studierst du denn?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>facharbeit?Was studierst du denn?</p>
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		<title>Von: Jess-Ann</title>
		<link>http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1196</link>
		<dc:creator>Jess-Ann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 17:14:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://lostmywings.wordpress.com/2007/07/16/pro-ana-ein-leben-auf-der-waage/#comment-1196</guid>
		<description>@Eric nichts zu danken, wenn noch etwas sein sollte meld dich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Eric nichts zu danken, wenn noch etwas sein sollte meld dich!</p>
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