untitled.
•Juli 2, 2009 • Kommentar schreibenWahre Antworten?
•Juni 29, 2009 • Kommentar schreibenEs ist schwierig zu erklären, warum ich das, was jetzt kommt, schreibe. Es sind viele Gründe, die mich dazu gebracht haben, aber letztendlich wird es wohl im Laufe der Zeit deutlich werden. Ich schreibe es auch nicht, um dieser Person, um die es gehen wird, zu schaden. Ich schreibe, um mir selbst zu helfen. Mir wurde gesagt, ich könnte ein Buch darüber schreiben. Aber wo ist da der Sinn? Ich kann genauso gut hier schreiben.
Viele, die mich besser kennen, werden sich jetzt fragen, warum ich das mache. Warum ich immer wieder die Vergangenheit aufwühle. Vergangenheit, wie kann man das definieren? Es ist doch noch nicht einmal drei Jahre her. Es mag mir manchmal vorkommen, als läge es Jahrzehnte hinter mir zurück, dann, in diesen Momenten, wo ich fast alles vergessen kann. Aber es kommt mir auch manchmal vor, als wären es wirklich nur diese zweieinhalb Jahre gewesen, dann, wenn ich mich an so vieles erinnern kann.
Warum ich das hier mache… ich habe eine Person gefunden, die ich liebe und die mich liebt. Ich bin der Ansicht, dass er es nicht verdient hat, dass ich so oft Antworten suche, die ich nie bekommen werde. Und deshalb hab ich sie mir jetzt selbst gegeben. Und ich weiß, dass ich sie mir noch so oft geben kann, ich sie immer hinterfragen werde. Aber ich weiß auch, dass das Schreiben mir immer geholfen hat, Dinge zu verarbeiten und mir über sie klar zu werden, sicher zu sein. Deshalb schreibe ich.
Was geschah also damals? Ja, um ehrlich zu sein, ich weiß es selbst nicht so genau. Ich war naiv, ich war blind. Man könnte fast sagen, es wäre meine eigene Schuld gewesen. Und das dachte ich auch, lange Zeit. Bis ich mir irgendwann eingestehen konnte, dass ich zwar die Ursache war, nicht aber der Grund.
Es war 2006, ich weiß, es war eines der schönsten Jahre, die ich bisher erlebt hab. Dauernd auf Achse, dauernd unterwegs. Dass es dich gab, das wusste ich schon länger… ich denke, es war 2005. Damals war es noch anders, ich schrieb im Chat mit Leuten, die ich noch nie gesehen hatte. Und durch diese Leute traf ich auf dich. Und irgendwann warst du weg. Dann, im Frühling 2006, warst du wieder da und sagtest, dass du auf Ibiza bist, dass du bei deinem Cousin als Tauchlehrer arbeitest. Mir war es zu diesem Zeitpunkt egal, ob es gelogen war oder nicht, warum sollte mich das auch interessieren, ich kannte dich ja kaum. Es dauerte ein halbes Jahr, bis sich das änderte.
Ich weiß nicht, wann genau ich merkte, dass du mir nicht mehr so egal bist, wie es ein halbes Jahr davor noch der Fall war. Ich wusste nur, dass ich irgendwann anfing, im Chat auf dich zu warten. Ich freute mich, wenn du da warst und irgendwann wurde mir bewusst, dass ich auf dem besten Weg dahin war, mich in dich zu verlieben. Ich wollte es nicht. Ich wollte niemals eine Internetbeziehung haben, niemals. Und trotzdem ist es passiert. Meine ganzen Vorurteile waren mir auf einmal egal. Aus dem Spiel wurde Realität.
Über ein verlängertes Wochenende war ich mit meiner Familie und Freunden in Südtirol. Du fragtest nach meiner Handynummer, ich wollte sie dir nicht geben. Und doch gab ich irgendwann nach. Heute frage ich mich, ob das nicht ein Fehler war. Ständig wurden SMS geschrieben. Ich weiß, ich war unendlich glücklich, als ich morgens aufstand und du nachts eine SMS geschrieben hattest, dass ich dir wichtig war. Und so fing alles an.
Als ich wieder zu Hause war, kam es schließlich zur Aussprache. Ich wusste, dass ich dir sagen musste, dass ich mich in dich verliebt hatte, bevor ich alles noch schlimmer machte. Aber du sagtest, dass es dir genauso ginge. Das war der Zeitpunkt, an dem ich begann, mich zu fragen, ob deine Geschichte stimmt. Aber du sagtest immer wieder, dass es die Wahrheit wäre. Du hast mir Fotos von dir im Taucheranzug geschickt und irgendwann hatte ich keine Zweifel mehr, dass es wahr war. Denn ich habe dir vertraut, die rosarote Brille hat mich vor der Realität geschützt. Du hast gesagt, du kommst mich besuchen. Also musste ich es meinen Eltern sagen. Dann fingen die ewigen Streits an, sie sagten, ich könnte dir nicht glauben… und das sagten sie mir ständig. Heute weiß ich, dass sie Recht hatten, aber damals habe ich mich lieber weiter mit ihnen gestritten. Ich weiß, wie oft ich dich gefragt hab, ob du mir wirklich die Wahrheit sagst. Ich glaube, tief in mir drin hab ich gewusst, dass meine Eltern recht hatten, aber ich wollte es einfach nicht wahr haben. Sie wollten mit deinen Eltern reden, das wolltest du nicht. Du wärst mit ihnen verstritten, hast du gesagt. Irgendwann hast du mir schließlich die Nummer deiner Tante gegeben, sie bestätigte deine Geschichte. Wieso sollte ich also noch daran zweifeln? Ich frage mich immer noch, wie du es geschafft hast, dass deine Tante für dich lügt. Nicht unbedingt, dass sie meine Eltern belügt, aber letztendlich auch, wie sie später deine Eltern belogen hat.
In der Woche, bevor du schließlich tatsächlich hier warst, hast du eine SMS geschrieben. Ich soll dich bitte nicht fallen lassen, wenn du hier bist. Ich habs dir versprochen… und ich habe es gehalten, länger, als es gut für mich war. Im Endeffekt warst es nicht du, der fallen gelassen wurde. Im Endeffekt war es doch eigentlich ich, die tiefer gefallen ist, als du jemals hättest fallen können.
Und dann warst du hier, am 17. November 2006. Ich weiß noch, dass ich morgens eine Biologie Arbeit geschrieben hab und alle meine Freunde gewettet haben, dass ich sie total verhauen werde. Die Note bekam ich erst, als du wieder weg warst, es war eine 1,5. Es scheint, als hätte ich in manchen Bereichen doch noch klar denken können.
Du kamst nachmittags, ich weiß noch, dass ich irgendwas gebacken hab. Ich stand schon draußen, als du an mir vorbei gefahren bist. Aber du hast mich doch gesehen und ich weiß noch, dass du gelächelt hast. Das war der Moment, in dem ich mir gesagt hab, dass es unwichtig ist, was meine Eltern gleich sagen werden, dass es unwichtig ist, was sie denken, dass sowieso alles unwichtig ist, weil ich jetzt dich habe. Ich hatte dich, und das hat mir gereicht. Ich hätte alles für dich aufgegeben. Heute weiß ich, dass das, was ich aufgegeben habe, bereits zu viel war.
Aber da warst du, hier bei mir. Und ich war so unendlich glücklich, dass du tatsächlich da bist. Als wir dann in meinem Zimmer waren, hast du mich geküsst. Es waren diese Momente, in denen ich alles vergessen konnte. Alle, die gegen uns waren, einfach alles. Und dann hast du mir gesagt, dass du mich liebst. Und ich hab es dir geglaubt. Ich weiß bis heute nicht, ob es gestimmt hat. Ich weiß nur noch, wie glücklich mich diese drei Worte gemacht haben. Und das war das erste Mal, dass ich diese drei Worte auch gebraucht hab. Liebe… ja, ich war in dich verliebt. Ja, ich glaube sogar, ich habe dich geliebt. Heute weiß ich, dass man niemanden lieben kann, den man überhaupt nicht kennt.
Du warst diesen Freitag bei mir, hast mich in deinen Armen gehalten. Du warst auch den Samstag bei mir und hast mich in deinen Armen gehalten. Auch den Sonntag und Montag warst du bei mir und hast mich in deinen Armen gehalten. Ich wollte, dass es ewig so weitergeht. Und auch Dienstag war geplant, dass du mich von der Schule abholst und dann in deinen Armen hältst. Aber dieser Dienstag begann nicht wie der geplante Dienstag hätte beginnen sollen.
Ich wollte gerade aus dem Haus gehen, als meine Mutter zurück kam. Sie war schon unterwegs zur Arbeit gewesen. Sie sagte, vor dem Haus stünde ein Auto mit Lörracher Kennzeichen und dass sie Angst um mich hat. Sie wollte mich auf keinen Fall gehen lassen. Also fuhr sie mich zu Lisa. Lisa war eine der wenigen, die über alles Bescheid wussten und hinter mir standen. Als wir an dem Auto vorbei kamen, hab ich erkannt, dass es dein Vater war, du hattest mir kurz davor ein Foto von ihm gezeigt. Dann fuhr meine Mutter zurück, obwohl sie mir versprochen hatte, es nicht zu tun. Die Schule war für mich ein Alptraum. In der großen Pause hab ich dann meine Mutter angerufen, sie wollte mir nichts sagen. Ich hab sie solange gedrängt, bis sie erklärt hat, dass es tatsächlich dein Vater gewesen wäre. Er hätte gesagt, dass du gelogen hast und dass du noch nie in deinem Leben auf Ibiza gewesen bist. Ich habe ihr gesagt, dass ich ihm kein Wort glaube und dass er das wahrscheinlich nur macht, um dein Leben zu ruinieren. Aber überzeugt davon war nicht einmal ich selbst. Sie sagte, ich soll mich ganz normal verhalten und dir nichts sagen, ich soll mich von dir von der Schule abholen lassen und dein Vater würde so parken, dass du es nicht siehst, er würde dann drinnen warten, dann, wenn du nicht mehr abhauen kannst. So war alles geplant. Niemand konnte wissen, dass es deine Mutter sein würde, die den Plan zunichte machen würde.
Ich saß also in der Mittagschule, zwei Stunden Chemie. Ich war erleichtert, dass endlich alles aufgeklärt werden würde. Aber dann waren die zwei Stunden Chemie vorbei und ich schaute auf mein Handy. Und da war diese SMS von dir, in der stand, dass es dir Leid tut und dass du alles nur für mich getan hast. Ich weiß noch, dass ich mich nur noch setzen konnte und geweint hab. Ich hab solange geweint, bis ich nicht mehr weinen konnte. Und dann hab ich dir eine SMS geschrieben, dass du zurück kommen sollst, damit wir darüber reden können. Das hast du nicht getan, du hast behauptet, du hättest mich nicht verdient. Wahrscheinlich hattest du sogar recht, aber ich hatte dir versprochen, dich nicht fallen zu lassen.
Aber du warst nicht da, also bin ich zum Rewe zum Bus gelaufen und ich weiß noch, dass alle meine Freunde mit gegangen sind, weil sie sich so große Sorgen um mich gemacht haben. Und an der gegenüberliegenden Bushaltestelle stand ein Auto. Ich bin überzeugt, dass es deins war. Sobald du mich gesehen hast, bist du weg gefahren. Warum hast du mir nicht die Chance gegeben, mit dir über alles zu reden? Dann rief meine Mutter an, sie wollte wissen, wo ich bin. Sie kam also um mich zu holen, aber bei ihr saß noch eine fremde Person… dein Vater. Es blieb also letztendlich an deinem Vater hängen, mich über alles aufzuklären, obwohl es eigentlich deine Aufgabe gewesen wäre. Dein Vater versuchte, mir alles verständlich zu machen, aber ich weiß, dass nur du das hinbekommen hättest. Er sagte, dass du am Freitag erst deine Ausbildung abgebrochen hättest, dass du ihnen kein Wort davon gesagt hättest, und dass deine Mutter dir eine SMS geschrieben hat, dass er dich gefunden hat und dass er darum schon während ich Schule hatte mit dir geredet hat. Er hat dir gesagt, du sollst mit mir reden, aber du hast den Schwanz eingezogen und alles ihm überlassen. Ich denke, dass man Feigheit so definieren kann. Ich war so enttäuscht von dir. Aber ich hatte versprochen, dich nicht fallen zu lassen.
Abends hast du angerufen und mir gesagt, dass dir alles so Leid tut. Ich weiß bis heute nicht, ob es dir tatsächlich Leid getan hat, ich hatte später das Gefühl, dass du das Wort „Entschuldigung“ nie gelernt hast. Du hast gesagt, dass du mich wirklich liebst und dass du mit mir zusammen sein willst. Dass du weißt, dass es schwierig für mich ist aber dass du hoffst, dass ich dir noch eine Chance gebe. Und ich habe sie dir gegeben, ich habe dir verziehen. Denn ich hatte versprochen, dich nicht fallen zu lassen und ich habe mir immer noch eingebildet, dich zu lieben… es hat zu lange gedauert, bis mir klar wurde, dass ich dich nicht kenne und dich deshalb auch nicht lieben kann. Es hat viel zu lang gedauert.
Denn zwei Wochen später hast du Schluss gemacht. Ich weiß, dass ich eigentlich damit gerechnet habe. Ich wünschte mir nur, ich hätte die rosarote Brille vor dir abnehmen können. Aber ich konnte es nicht. Ich hatte dir etwas versprochen, und wenn ich etwas verspreche, meine ich das auch so. Ich war trotz der ganzen Scheiße immer noch in dich verliebt. Warum ich so dämlich war, kann ich mir bis heute nicht erklären. Ich habe mir Illusionen über dich aufgebaut, die mit der Realität nichts zu tun hatten. Ich lebte in einem Märchen und hoffte, nicht aufwachen zu müssen. Aber du hast mich schließlich aus diesem Märchen gerissen. Du hast gesagt, du müsstest mit mir reden und würdest abends anrufen. Und in diesem Moment wusste ich schon, was du sagen würdest. Ich hatte also fast einen Tag Zeit, mich darauf vorzubereiten. Und ich schaffte es dann tatsächlich, stark zu bleiben. Und ich bin bis heute stolz auf mich, dass ich das geschafft habe. Dass ich es geschafft habe, dir alles an den Kopf zu werfen, was ich bis dahin in mich hinein gefressen hatte. Und ich weiß nicht, ob es so aussah, als wäre mir alles egal.
Zumindest war mir eine halbe Stunde später alles egal. Und die folgenden Wochen und Monate auch. Es war Winter, es war eiskalt. Aber es war mir egal, ich fror lieber, anstatt an dich denken zu müssen. Ich bin über die Straße gelaufen und es war mir egal, ob ein Auto kommen würde. Der Schmerz hätte mir gezeigt, dass ich noch lebe. Ich weiß bis heute nicht, wie ich zulassen konnte, dass mich das alles so mitnimmt, dass es mir egal ist, ob ich weiterlebe oder nicht. Du hattest es nicht verdient. Es war schließlich die Musik und ein Stift und ein Block, die mir halfen, weiterzumachen. Und diese drei Dinge waren es schließlich, die mir halfen, wieder nach vorn zu schauen. Aber bis zu diesem Moment hat es eindeutig zu lange gedauert, ganze drei Monate. Am Anfang hab ich immer noch gehofft, dass alles nur ein Traum war und dass du jeden Moment vor meiner Haustür stehen würdest. Aber du bist nicht aufgetaucht, du hast dich nie wieder bei mir gemeldet. Du hast mich fallen lassen und mir keine Antworten auf meine Fragen gegeben.
Dein Name war Tony Engelhardt und du kamst nicht aus Ibiza, sondern aus Karsau, Rheinfelden.
Ich habe es bereut, dir mein Herz so offen hingelegt zu haben und dir somit die Chance gegeben zu haben, mich dermaßen zu verletzen. Aber heute weiß ich, dass ich aus diesem Fehler mehr gelernt habe, als mir lieb ist. Und ich habe aus deinem Fehler gelernt. Ich habe gelernt, niemals vor etwas davon zu laufen. Ich habe gelernt, niemals in so einer Situation zu lügen. Und ich habe gelernt, dass es am besten ist, von Anfang an die Wahrheit zu sagen.
Es war schwierig, diese Illusion zu zerstören, die ich mir von dir gemacht habe. Du hast mich noch im Februar in meinen Träumen verfolgt… aber es warst eben nicht du, es war diese Illusion. Und dadurch habe ich es mir selbst nur noch schwerer gemacht, dich endlich zu vergessen, denn diese Illusion war ein Mensch, der mich geliebt hat und dem es wirklich Leid tat, was er getan hat. Diese Illusion war alles, aber sie war nicht du. Es hat lange gedauert. Ich weiß nicht einmal, ob ich sie heute ganz vergessen habe. Aber zu dem Zeitpunkt, an dem ich anfing, wütend auf dich zu sein, konnte ich sowohl dich als auch diese Illusion hinter mir lassen. Ich war irgendwann so wütend, dass ich wieder mit erhobenem Kopf gehen konnte und dass ich mich jeden Tag aufrappelte, nur um den Tag zu überleben und zu zeigen, dass es mich noch gibt. Es war diese Wut, die mir half, es war die Musik, die mir half und es waren andere Probleme, die mir halfen, da sie mir irgendwann wichtiger wurden als die Trauer um dich. Die Trauer um die Illusion…
Dann lernte ich Benny kennen und er war alles, was du nicht warst. Er war echt. Keine Illusion. Und ich hab mich in ihn verliebt und ich liebe ihn bis heute. Aber irgendwann hab ich gemerkt, dass ich die Fragen, auf die du mir keine Antwort gegeben hast, nicht verdrängen kann. Ich brauchte Antworten. Und ein Jahr nach dieser Sache mit uns hab ich den Mut gefunden, dir eine Mail zu schreiben, in der Hoffnung, wieder etwas Kontakt aufzubauen und irgendwann diese Antworten zu bekommen. Ich hab wahrscheinlich nicht mal damit gerechnet, dass du zurück schreibst. Aber du hast es getan. Warum hast du es getan? Ich kann es mir einfach nicht erklären. Ich fand es unglaublich, aber du hast immer wieder zurück geschrieben. Und irgendwann hab ich herausgefunden, dass du im SchülerVZ angemeldet bist und dich dort geaddet. In der nächsten Mail von dir standen Dinge, die mich nur noch mehr verwirrt haben. Du hast geschrieben, dass es dich im Bauch kribbelt, wenn du meine Bilder ansiehst. Ich fand daraufhin, dass es an der Zeit war, mich mit dir auszusprechen. Ich war glücklich und wollte mir das von dir nicht kaputt machen lassen. Ich hatte Angst, dass du mich wieder belügen würdest, falls du es nicht schon längst getan hattest. Ich erklärte dir also, dass ich es nicht okay fand, dass du so schreibst nach allem, was passiert ist und dass ich Antworten haben will. Es ist vielleicht dumm, aber so ein Kommentar hinterlässt nicht gerade das Gefühl, als wäre ich dir egal. Und das sagten auch alle anderen. Du hast dann geschrieben, dass du damit nur sagen wolltest, dass du dich freust, dass ich glücklich bin. Sollte ich dir das wirklich abkaufen? Falls ja, so hab ich es nicht getan. Du hast gefragt, ob ich dich nicht vermisse… ich wollte eine ehrliche Antwort geben, also hab ich mir Zeit gelassen.
Ich hab mit einer Freundin darüber geredet, sie hat mich gefragt, ob ich dich denn vermisse. Ich hab ihr gesagt, dass ich nicht dich vermisse, sondern das Gefühl, etwas völlig Neues und Aufregendes zu erleben. Und da wusste ich, dass das die einzige Antwort ist, die ich dir geben kann. Denn das war die einzige, die wahr war… und ich wollte dich nicht anlügen. Du hattest zu mir gesagt, du hättest dich verändert und auf meinen Vorschlag, uns zu treffen und zu reden, hast du gemeint, dass wir das ruhig mal machen könnten. Aber als es dann darum ging, das wirklich zu machen wurden deine Antworten ausweichend bis du dich irgendwann gar nicht mehr gemeldet hast. Und so habe ich bis heute keine Antworten auf meine Fragen, also hab ich dir eine Mail geschrieben, dass ich dann eben irgendwann vor deiner Tür stehen würde. Aber jetzt, nach dem Abitur hatte ich Zeit um nachzudenken. Da du nicht bereit bist, mir diese Antworten zu geben, wirst du es auch dann nicht tun. Es wäre zwar schön gewesen, mit dir in Kontakt zu bleiben, aber da du es allem Anschein nach nicht willst, kann ich es nicht ändern. Und ist es nicht so, dass ich mir nach all dem, was du mir bewiesen hast, wie du bist, diese Antworten nicht selbst geben kann? Ich weiß nicht, ob es die wahren Antworten sind, aber da du es mir niemals sagen wirst, kann ich davon ausgehen, dass ich Recht habe.
All die Möglichkeiten, die mir jetzt offen stehen… ich denke, dass ich gut ohne Antworten von dir leben kann, da mir nie jemand sagen können wird, dass diese Antworten, die ich auf meine Fragen gefunden habe, nicht korrekt sind. Ich muss dir noch danken. Dass ich heute hier stehe und bereit bin zu studieren, so viele verschiedene Möglichkeiten habe, zu studieren, das verdanke ich dir… denn hätte ich mir nicht geschworen, nachdem du deine Ausbildung abgebrochen hast, dass ich das niemals tun werde, hätte ich das Abitur vielleicht nicht gemacht. Also danke, denn es war nicht mal halb so schlimm wie ich vor einem Jahr befürchtet habe. Und du hast mir die Chance gegeben, jemanden zu finden, dem ich vertraue und wo ich mir sicher bin, dass er der Richtige ist.
I would like to be able saying “I don’t care.”
•Juni 9, 2009 • 2 KommentareMir wird in letzter Zeit mal wieder bewusst,
wie sehr man sich in sogenannten „guten Freunden“ täuschen kann.
Und ich weiß nicht, ob es real ist,
ich weiß nur, dass ich nicht die einzige bin, die so empfindet.
Bittere Enttäuschung.
Wut.
Angst.
Fairness?
Nein.
Versetzt gestern, versetzt heute, versetzt morgen.
So lange versetzt, bis man keine Lust mehr hat, zu fragen.
„Wie geht’s dir?“
„Danke, beschissen.“
Es ist egal, was du sagst.
Es ist egal, was du machst.
In letzter Zeit schaffst du es einfach jedes Mal, mich und uns zu enttäuschen.
Hallo auch.
Verpissen.
It’s not the question if… it’s the question how.
•Mai 4, 2009 • 1 KommentarTrust me
I absolutely know the way you feel
When memories are runnin’ through your head
Over and over again…
Trust me
I absolutely know the way you feel
When the past is always catchin’ up with you
Again and again and again…
Trust me
I totally know this silly feeling.
But there is one last-ditch attempt…
My decision is certain
I’m on my way and there’s no way back.
Hell yeah…
•Mai 3, 2009 • Kommentar schreibenRight now,
I just need a helping hand to get me out of this shit…
and I’m reaching out for this to end…
it will be all fine tomorrow.
Tz…
•Mai 1, 2009 • 1 Kommentar… das ist alles, was mir dazu einfällt.
Manche Leute wissen einfach, wer sozial handelt… – und wer es nicht tun würde.

…
•April 7, 2009 • Kommentar schreiben
…ein Bild…
- weil kein Wort der Welt das ausdrücken könnte, was ich gerade fühle
- weil ich mir fest vorgenommen hab,
nie wieder mit denjenigen über meine Probleme zu reden,
wo ich schon lange Zeit davon ausgegangen bin,
dass sie mich eh nicht verstehen
- weil ich einfach nur so unglaublich enttäuscht bin,
dass es immer heißt ich sei diejenige, die alles falsch macht
- weil er mich nicht so akzeptieren kann, wie ich bin
- weil er mir ständig droht, Schluss zu machen,
wenn ich mich nicht ändern sollte
- weil er mir nicht zuhört und nicht verstehen will
- weil er ständig nur an mir rummeckert und nicht merkt,
dass auch er Fehler macht
- weil er mir in solchen Momenten IMMER NUR VORWÜRFE macht
und ich das mir einfach gefallen lassen soll
- weil er nicht merkt, dass ich so kurz davor bin,
selbst Schluss zu machen…
obwohl ich es gar nicht will…
aber es verletzt mich…
- weil es mir vorkommt
* als würde es ihm Spaß machen, mir weh zu tun
* als würde es ihm Spaß machen, mich weinen zu sehen
*als würde ihm alles egal sein
Und wenn du das liest, dann verstehst du immernoch nicht,
wie es mir wirklich geht
… weil kein Wort der Welt das beschreiben kann…
UND ein Bild,
weil du gesagt hast,
dass es dir NICHTS ausmachen würde,
wenn mein Ex bei mir übernachten würde…
und du KEINE AHNUNG hast wie sehr mich DAS verletzt hat!
__
PS: Ich kann dir nichts Recht machen…
du wirst immer einen Grund finden, damit ich Schuld bin…
It is true…
•März 8, 2009 • Kommentar schreiben
Is it true today
That when people pray
Cloudless skies will break
Kings and Queens will shake?
Yes it’s true
And I believe it
I’m living for you…
Is it true today
That when people pray
We’ll see dead men rise
And the blind set free
Yes it’s true
And I believe it
I’m living for you…
[Hillsong - History Maker]
Verständnis?
•Dezember 12, 2008 • 3 Kommentare
Es ist nicht einfach zu sagen,
dass manche Leute einfach nicht verstehen.
Es ist auch nicht leicht zu sagen,
dass manche Menschen einfach nicht bemerken.
Und falls ich falsch läge,
wäre es schwierig, das zuzugeben.
Was ich weiß ist,
dass ich mir hier und jetzt keinen Vorwurf machen lasse.
Wie oft war da eine Frage… und wie oft war die Antwort offen.
Wie oft kam ich mir so blöd vor,
überhaupt gefragt zu haben.
Ich lasse mir nicht den Vorwurf machen,
allein an allem Schuld zu sein,
allein an dem letzten Bruch Schuld zu sein.
Zu wissen, dass ich es nicht bin,
dafür reichen mir die unbeantworteten Fragen.
Das werde ich niemals vergessen.
Niemals.
Wie oft ich es versucht hab,
und immer gescheitert bin.
Wie oft ich versucht habe,
die Schlucht zu überwinden,
und daraufhin jedes Mal hinein gefallen bin.
Und dann ist da noch der eine Punkt,
der mir so unglaublich wichtig ist,
aber der es nicht wert ist hier genannt zu werden,
denn er würde falsch verstanden werden…
Es ist wieder genauso,
wie es schon einmal war.
& ich hab keine Lust, darüber zu reden – es bringt so oder so nichts.
•Dezember 8, 2008 • 3 KommentareDu weißt es…
du solltest nur endlich zugeben,
dass alles,
ja wirklich alles,
eine Lüge war.
All das ganze Gelaber,
all das Drumherum…
ich brauch das nicht.
Ich will das nicht!
Es ist, wie es schon einmal war.
Und ich will es nicht nochmal.
Viel zu lang spiel ich da schon mit.
Ich will nicht mehr.
Es tut mir weh,
dich ansehen zu müssen.
Es tut mir weh,
mit dir sprechen zu müssen.
Ich kenne dich nicht mehr!
Du bist nicht mehr,
was du einmal warst.
Du bist nicht mehr der Mensch,
mit dem ich über alles reden konnte.
Im Gegenteil.
Ich hab das Gefühl,
es interessiert dich alles gar nicht mehr.
& dass ich sagen kann was ich will,
dass dir alles absolut egal ist.
Es war eine Lüge.
Es war eine Lüge,
was du mir damals gesagt hast.
Es war eine Lüge,
was du mir versprochen hast.
Es war alles eine Lüge.
Ich kann nicht mehr,
ich will nicht mehr.
Ich hab mich verändert? Ja.
Du hast dich auch verändert.
Pah.
Es tut nicht mal mehr weh,
wenn ich an früher denke.
Ich hab mich damit abgefunden.
Ich find’s nur schlimm,
was aus uns werden konnte…
und dass wir das überhaupt zugelassen haben.
Dass du mich gehen lassen hast.











